Am 15. August 1984 wurde in der Parzelle Leiblach das Marienbildstöcklein durch Pfarrer Dr. Johann Sähly eingeweiht. Nun wird eine Sanierung nötig.
Anlässlich des Einweihungsfestes berichtete Franz Pichler, der letzte Obmann der „Leiblacher Wuhrgesellschaft“ in seiner Festansprache:
„Wie alle wissen, wurde das alte Wegkreuz im Garten der Familie Metzler durch die Verlegung der Straße entfernt (…).
Aufgabe ging verloren
Fast zur gleichen Zeit war es auch soweit, dass die ‚Leiblacher Wuhrgesellschaft‘ nach jahrhundertelanger Tätigkeit an den Ufern der Leiblach aufgelöst wurde. Durch Autobahnbau und Dammverbauung ging deren wichtigste Aufgabe, die Erhaltung der Leiblach, an das Land Vorarlberg (…)“.
Marienbildstöcklein statt Wegkreuz

Im Zuge dessen wurde die „Leiblacher Wuhrgesellschaft“ aufgelöst und die ehemaligen Mitglieder beschlossen einstimmig, mit dem noch vorhandenen Vermögen statt eines Wegkreuzes ein Marienbildstöcklein errichten zu lassen.
So geschah es auch und das Bildstöcklein – mit einer Muttergottesstatue aus der Werkstatt des heimischen Bildhauers Hubert Fessler – wurde am 15. August 1984 feierlich eingeweiht.
Traditionelle Festmesse
Am Fest Mariä Himmelfahrt ist es seit mehr als 40 Jahren eine liebgewonnene Tradition, beim Leiblacher Bildstöckle (Maria mit Jesuskind) eine Feldmesse zu feiern.
Im Laufe der Jahrzehnte ist das spitz zulaufende Schindeldach mittlerweile stark verwittert und muss erneuert werden. Damit das künftige Dach jedoch „ewig“ hält, soll es diesmal aus Kupferblech hergestellt werden.
Der Kostenvoranschlag für das neue Dach dieses religiösen Kleinodes beläuft sich auf rund 6.500 Euro.
Um das „Bildstöckle“ renovieren zu können, sind Spenden auf folgendes Konto der Pfarre Hörbranz erbeten:
Kontoverbindung
AT 33 3743 1000 0603 3864
Verwendung/Zweck: Bildstock Leiblach
Allen Spenderinnen und Spendern im Voraus ein herzliches „Vergeltsgott“!